Alternative Ecke e.V.
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Ferienprogramm „Geheimnisvolle Lebewesen: Fledermäuse“
Das faszinierende Leben der Fledermäuse stand im Mittelpunkt des diesjährigen Ferienprogramms der Alternativen Ecke e.V. und 19 überaus interessierte Kinder fanden sich dazu am Abend des 30. Juli im Familienzentrum ein. Das Kennenlernen wurde durch magnetisch haftende Fledermaus-Namensschilder erleichtert, die später in der Dunkelheit als bewegte Leuchtpunkte zu sehen waren.

Das Thema Fledermäuse war vielen bereits gut vertraut. Die Orientierung und Nahrungssuche mit Hilfe von Ultraschallrufen führten direkt zum ersten Spiel:
"Fledermaus – Motte“. Ein Kind spielte mit verbundenen Augen die Fledermaus und gab einen Ruf vor, auf den die „Motten-Spieler“ antworteten. Gar nicht so einfach, nur nach dem Gehör zu jagen!

Fledermäuse sind insektenfressende Säugetiere und jagen zum Beispiel Stechmücken, Eintagsfliegen, Nachtfalter, Spinnen und Käfer. Beim Wächterspiel musste ein Kind mit verbundenen Augen seine Nahrungsklammern mit einer Wasserspritzflasche verteidigen, die anderen versuchten schleichend, die Nahrung zu erbeuten.

Als nächste Aktivität war ein Natur-Memory vorbereitet: zehn verschiedene Naturmaterialien wie Blätter, Früchte, Eicheln und Steine waren auf einem weißen Tuch zu einem Gemälde dekoriert worden. Die Gruppen hatten 60 Sekunden Zeit, sich das Bild einzuprägen, um es dann auf ihrem eigenen Tuch nachzulegen. Es war beeindruckend, welche Feinheiten sich die Teilnehmer merken konnten und wie schnell die Gemäldekopien auf den 4 Tüchern entstanden. Zwischendurch wurden Baby-Eidechsen bewundert und außerhalb des Spielbereichs in Sicherheit gebracht.

Spielen macht hungrig, deshalb war inzwischen das Feuer für das Stockbrot entzündet worden. Geschickt wurde der Teig um lange Haselnussstecken gewickelt und dann ging es darum, das eigene Brot braun, aber nicht schwarz werden zu lassen. Zusammen mit Tomate, Gurke, Paprika, Kräuterbutter, Tomatenbutter und Käsewürfeln gab es ein leckeres Abendessen.

Als es zunehmend dunkler wurde, erschien Diplombiologin Brigitte Heinz vom BUND Heidelberg und zog ihre jugendlichen Zuhörer mit einem spannenden Vortrag über das Leben der Fledermäuse in ihren Bann. Mit Bildern erklärte sie den speziellen Körperbau der kleinen Nachtjäger und erläuterte, wodurch die Fledermäuse bedroht sind. „Ihr seid ja selbst schon Experten“, staunte Frau Heinz über das breite Vorwissen der Kinder. Sie stellte ihre speziellen Ortungsgeräte vor, mit denen die Rufe für das menschliche Ohr hörbar gemacht werden und dann sah man bereits die ersten Tiere über dem Garten des Familienzentrums flattern.

Beim Licht des Mondes (und einiger Taschenlampen) ging es nun an den Hardtsee. Dort konnten etliche Fledermäuse gut bei ihrer Nahrungssuche gesehen und geortet werden, durch ihre unterschiedlichen Ruf-Frequenzen kann man die Arten bestimmen

Breitflügelfledermäuse, Abendsegler und Zwergfledermäuse flatterten direkt über den Teilnehmern vorbei. Am Ufer stehend sahen wir die Wasserfledermaus über dem See jagen. Das war echte Naturbegegnung, die beim späteren Feedback der Kinder ganz oben auf der Hitliste stand.

Wieder im Familienzentrum angekommen zeigten die Kinder beim Fledermausquiz, dass sie enorm viel über das Leben der Fledermäuse gelernt hatten und jede/r bekam von der Expertin Brigitte Heinz eine persönliche Fledermaus-Urkunde überreicht. Die Organisatorinnen der Alternativen Ecke bedanken sich sehr herzlich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen Ferienprogramms, ihr wart eine wunderbare begeisterungsfähige Gruppe! Herzlichen Dank an alle, die dieses abwechslungsreiche und spannende Ferienprogramm unterstützt haben.

Großartige Ideen aus getrockneten Pflanzen

Vor drei Wochen hatten wir insgesamt 28 Pflanzenpressen an interessierte Kinder geliefert mit der Bitte, uns Bilder von ihren Ergebnissen zu senden. Wunderschöne Rückmeldungen haben wir bekommen mit vielfältigen Ideen, was man mit den Blüten alles anfangen kann: ein Herbarium anlegen, Glückwunschkarten gestalten, aufgeklebt als Wandanhänger verwenden oder in ein Gesamtkunstwerk verwandeln. Wir möchten den anderen das nicht vorenthalten und nach und nach einige Einsendungen veröffentlichen. Vielen Dank an Elia, Klemens, Lukas, Max, Emma und Milan.

Wir freuen uns, wenn wir noch weitere Mails mit Bildern bekommen,

bitte an margret.boergerding@t-online.de

Hallo, ich bin’s, die Haus-Feldwespe!

  • Du kannst mich gut an meinen orange gefärbten Fühlern und Beinen erkennen. Beim Fliegen hängen meine Beine nach unten. Ansonsten habe ich die typischen Wespen-Merkmale: gelb-schwarzes Muster und eine schmale Wespentaille.
  • Ich gehöre zu den Faltenwespen, das heißt, wenn ich ruhe, falte ich meine Vorderflügel zweimal in Längsrichtung zusammen.
  • Wir bauen unsere Nester gerne in Hohlräumen oder Nischen. Dafür nehmen wir verwittertes Holz oder Pflanzenfasern, zerkauen es mit Speichel zu einem Papierbrei. Daraus formen wir sechseckige Waben.
  • Unser Nest wird höchstens 10 cm groß und sitzt an einem Stiel, so können wir es gut verteidigen. Zwischen 10 und 30 Tiere wohnen zusammen.
  • Für unsere Ernährung und zum Füttern der Nachkommen fangen wir Fliegen, Raupen und kleine Spinnen. Aber auch Blütennektar schmeckt uns gut. Kuchen und Grillfleisch interessieren uns gar nicht!
  • Schade, dass so viele Leute Angst vor uns haben, wir sind nämlich ausgesprochen friedlich und sogar nützlich. Wir würden gut miteinander auskommen:  Wir fangen viele Stechmücken und können dafür in Ruhe in eurer Nähe wohnen.

 

Hallo, ich bin’s, die Marienkäferlarve,


 

  • Jede/r von euch kennt meine Eltern, die Marienkäfer. Es gibt viele verschiedene Arten, die man an der Farbe und der Anzahl der Punkte unterscheiden kann. Sie sind als angebliche Glücksbringer sehr beliebt.

     
  • Ich, die Larve eines Siebenpunkts, bin als winziges Tierchen aus einem der 400 gelben Eier geschlüpft, die meine Marienkäfer-Mama an die Unterseite von Blättern gelegt hat.
  • Zuerst habe ich die Eihülle aufgefressen, dann bin ich auf die Jagd nach Blattläusen gegangen. Davon kann ich bis zu 100 Stück am Tag vertilgen! Aber auch Schildläuse und Spinnmilben stehen auf meinem Speiseplan.
  • Bei guter Ernährung wird mir meine Haut immer wieder zu eng. Dann platzt sie auf und ich streife meine alte Hülle ab.
  • Bis ich so groß wurde wie auf dem Bild zu sehen (in echt 8 mm), habe ich mich schon dreimal gehäutet.
  • Ich sehe ein bisschen wie ein kleiner Drache aus, schwarz-grau mit vielen Warzen und Höckern und ein paar orangefarbenen Flecken.
  • Nach vier bis sechs Wochen klebe ich mich mit meinem Hinterteil auf ein Blatt und verwandle mich in eine Puppe.
  • Es dauert dann nur noch eine Woche, bis ein erwachsener Marienkäfer ausschlüpft und ebenfalls auf Blattlaus-Jagd geht.
  • Schade, dass viele Menschen meinen, ihr Garten müsste blattlausfrei sein: Dann können auch wir Marienkäfer nicht dort leben.

 

Basteln mit getrockneten Blüten und Blättern - IDEEN

 

Blumige Grüße: Verziere eine Karte mit deiner Lieblingsblüte und verschenke sie in einem Umschlag zum Geburtstag.

 

Ein Blumenstrauß im Rahmen: Ordne mehrere Blumen auf einem Papier zu einem Strauß an, klebe sie vorsichtig mit Flüssigkleber fest. Sicher findest du noch einen passenden Bilderrahmen, fertig ist der Wandschmuck oder das Geschenk.

 

Wiesenwindlicht: Marmeladen- oder Einmachgläser mit geraden Wänden werden ringsherum mit Blüten und Blättern beklebt. Mit einem Teelicht darin entstehen hübsche Schatten.

Fantastische Lebewesen: Besonders Blätter mit ihren verschiedenen Formen sind gut geeignet, um Fantasie-Gestalten zu erschaffen. Eine Pinzette kann dir helfen, die feinen Blättchen richtig anzuordnen. Erst am Schluss wird geklebt.
Wir wünschen dir viel Spaß!

Du hast etwas Schönes gebastelt? Schicke uns ein Bild an alternative.ecke@web.de. Jede/r Teilnehmer/in erhält eine Überraschung.

 

Baue deine eigene Pflanzenpresse

Material
2 Bretter mit je 4 Löchern (Das Brett mit dem U muss unten liegen)

4 Schloss-Schrauben (Schloss-Schrauben haben unter dem glatten Schraubenkopf einen Vierkant, der das Durchdrehen verhindert.)

 

4 Unterlegscheiben


4 Flügelmuttern (lassen sich ohne Werkzeug festdrehen)

 

Zusätzlich brauchst du Pappe (z. B. Zeichenblock-Rücken oder Wellpappe) und Zeitungspapier.

Schneide 2 Pappe-Stücke in der Größe 20 x20 cm zu. Schneide die Ecken ab, damit die Schrauben frei bleiben. 
Das Zeitungspapier soll eine Größe von
14,5 x 20 cm haben. Du brauchst viele Lagen Zeitung.


 

Stecke die Schloss-Schrauben von unten durch das untere Brett und lege darauf eine Pappe und mehrere Lagen Zeitungspapier. Darauf breitest du vorsichtig einige Pflanzen aus. Nun kommt wieder eine Schicht Zeitung und weitere Pflänzchen. Den Abschluss bildet Zeitung und darauf die zweite Pappe.
Jetzt noch das obere Brett aufstecken; achte dabei darauf, dass die Markierungen aufeinandertreffen! Unterlegscheiben drauf und mit den Flügelmuttern festziehen.
Wir wünschen dir viel Freude mit deiner Pflanzenpresse.

Wer möchte eine Blumenpresse bauen?

 

Habt ihr schon die blauen Kornblumen an den Feldrändern entdeckt?  Auch auf den Wiesen und im Garten findet man viele bunte Blütenpflanzen. Um diese Schönheiten haltbar zu machen, eignet sich eine Pflanzenpresse. 

 

 

 

Von uns könnt ihr – KOSTENLOS – einen Bausatz bekommen. Einfach bis zum Mittwoch, 3. Juni, eine E-Mail an margret.boergerding@t-online.de mit eurer Adresse senden. Wir stellen es euch kontaktlos vor die Tür!

 

 

Und was ihr mit den getrockneten Blumen basteln könnt, erfahrt ihr in den nächsten Wochen.

Rezept für Gundermann-After-Eight

 

Auch im Mai können wir uns leider nicht im Jugendzentrum treffen. Wir schlagen vor, bei euch zuhause eine Wildkraut-Leckerei herzustellen. Ihr braucht dazu nichts weiter als Schokolade (oder Kuvertüre) und Gundermann-Blätter. Beim Sammeln der Pflanzen und beim Schmelzen der Schokolade sollte dir ein Erwachsener helfen! Und falls du keinen Gundermann findest – es funktioniert auch sehr gut mit Blättern von Pfefferminze und Zitronenmelisse.

Gundermann ist eine essbare Wildpflanze, die Blätter haben einen herzhaften Pfefferminzgeschmack. Sie bildet lange Ausläufer und ist im Naturgarten ein hübscher Bodendecker. So sieht sie aus, wenn sie blüht: 

 

So geht's:
Gundermann-Pflanzen waschen und vorsichtig mit einem Geschirrtuch trocken tupfen. Ein Stück Backpapier auslegen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen

Blättchen mit Stiel vom Stängel zupfen, in die flüssige Schokolade tauchen und auf Backpapier ablegen.

Zum Abkühlen in den Kühlschrank - fertig.

Sehr lecker auch zu frischen Erdbeeren mit Sahne. Guten Appetit!

Hallo, ich bin’s, der Ölkäfer!
 

  • Man nennt mich auch Maiwurm, vor allem im Mai mache ich mich auf die Suche nach guten Plätzen für die Eiablage in der Erde.
  • Obwohl ich ein Käfer bin, sehe ich ein wenig wie ein Wurm aus, meine Flügel sind stark verkürzt – aber ich glänze sehr hübsch in blau-schwarz.
  • Meine Weibchen sind ziemlich pummelig und können bis 35 Millimeter lang werden. Die Männer bleiben kleiner und sind an ihrem Knick in den Fühlern zu erkennen.
  • Meine Entwicklung vom Ei zum erwachsenen Käfer ist sehr spannend: Wenn ich als flinke Larve aus dem Ei geschlüpft bin, klettere ich auf die nächste erreichbare Blütenpflanze.
  • Dort warte ich auf ein „Wildbienen-Taxi“, das heißt, ich klammere mich an einer gelandeten Wildbiene fest und lasse mich von ihr in ihr Bienennest tragen.
  • Als Larve fresse ich den Pollenvorrat und die Eier der Wildbienen, dann verpuppe ich mich in der Erde. Im nächsten Frühjahr schlüpfe ich als neuer Ölkäfer.
  • Ich bin ein bewaffneter Käfer, meine Männchen produzieren das Gift Cantharidin und überreichen es den Weibchen als Hochzeitsgeschenk. Dieses Gift wurde früher für Giftmorde eingesetzt.
  • Wenn du mir begegnest, siehst du vielleicht die kleinen Öltropfen, die an meinen Beinen austreten.
  • Du solltest mich nicht in die Hand nehmen. Willst du mich auf einem Weg retten, trage mich bitte mit einem Blatt in Sicherheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ölkäfer bei der Paarung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ölkäferlarven auf einer Orchideenblüte

 

 

 

 

Hallo, ich bin ein Rosenkäfer,

 

 

… mit vollem Namen heiße ich Goldglänzender Rosenkäfer, weil ich in der Sonne ganz toll metallisch grün bis goldfarben glänze.

 

… vielleicht habt ihr mich schon mal gesehen, wenn ich in der Mittagszeit in einer Blüte sitze und stundenlang genüsslich Pollen und Nektar fresse.

 

… ich bin nicht scheu und lasse mich nicht von anderen Insekten von meinem Platz vertreiben, selbst vor Hornissen habe ich keine Angst.

 

… von anderen Käfern unterscheide ich mich auch durch meine Flugtechnik, denn ich fliege mit geschlossenen Flügeldecken. Meine Hinterflügel werden einfach seitlich durch einen Schlitz hervorgeschoben. So bin ich rundum durch meinen Panzer geschützt und auch gelegentlich Stürze von hohen Büschen machen mir nichts aus.

 

… ich bin nicht giftig und ich beiße auch nicht, ich bin ein gemütlicher Käfer.

 

… die ersten 3 Jahren meines Lebens verbringe ich als Larve im Boden, häufig in Komposthaufen, aber auch in alten Baumstümpfen und sogar in Nestern von Waldameisen.

 

… ich werde oft mit den Larven des Maikäfers und Junikäfers verwechselt, aber wenn ihr genauer hinseht, werdet ihr feststellen, dass ich hinten viel dicker und grau durchsichtig bin. Außerdem strecke ich mich gerade und krieche auf dem Rücken davon, während die Beine nach oben ragen.

 

… ich bin sehr nützlich, denn ich ernähre mich ausschließlich von toten Pflanzenteilen und Holzresten.

 

 

Bauanleitung für ein Ohrwurmhaus

 

Ohrwürmer sind nützliche Tiere, die Blattläuse und tote Insekten fressen. Um sie anzulocken, kann man einen Unterschlupf bauen und im Garten aufhängen.

Du brauchst: einen Blumentopf aus Ton, Füllmaterial (Stroh, Heu, Holzwolle, trockenes Moos), Schnur, ein Stück Holz, ein Netz von Zwiebeln oder Kartoffeln, Gummiring

Schnur am Hölzchen befestigen und von innen nach außen durch das Loch im Blumentopf ziehen

Blumentopf mit Füllmaterial befüllen

Netz passend zuschneiden und mit Gummiring befestigen, zusätzlich eine Schnur herumbinden

 

Wer einen passenden Korken hat, kann damit das Loch verschließen. Unser Beispiel zeigt, dass man das Ohrwurmhaus hübsch verzieren kann. Das macht man am besten einen Tag vor dem Basteln, damit die Farbe gut trocknen kann.

Das Ohrwurmhaus im Garten aufhängen.

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Bauen und viele nützliche Bewohner.

Hallo, ich bin’s, der Ohrenzwicker

 

  • Manche nennen mich auch Ohrwurm oder Ohrenkneifer.
  • Vor sehr langer Zeit hat man mich zu Pulver gemahlen, um taube Menschen zu heilen, daher der Name. Heute tut man mir das zum Glück nicht mehr an.
     
  • Meine Zangen brauche ich, um mir Nahrung zu jagen. Ich bin für euch Menschen völlig ungefährlich, ich kneife auch nicht in Ohren.
  • Ich kümmere mich um meine Kinder sehr gut, im Gegensatz zu anderen Insekten.
  • Euch Menschen bringe ich viel Nutzen, denn ich esse als Leibspeise Blattläuse, aber auch die Raupen des gefährlichen Eichenprozessionsspinners.
  • Ich lebe gern da wo es schön warm ist. Als Wohnraum kannst du mir umgestülpte Tontöpfe bieten, da krieche ich gern hinein.

Malwettbewerb Feuerwanze

Wunderschöne Bilder von Feuerwanzen haben uns erreicht, ihr seid wirklich gute Naturbeobachter. Vielen Dank! Ihr werdet alle von uns eine persönliche Antwort erhalten, lasst euch überraschen!

Natur und Umwelt pur – Malwettbewerb

Im April können wir uns leider nicht zum Kinderprogramm treffen – aber ihr könnt ein spezielles Tier beobachten und malen.

 

Hallo, ich bin`s, die Feuerwanze

  • Ich bin eine Feuerwanze, nenne mich bitte nicht Käfer!
  • Ich bin trotz meiner Signalfarbe nicht giftig. Nicht für den Menschen und auch nicht für Tiere. Feurig rot mit schwarzem Kopf und schwarzen Fühlern.
  • Mich gibt es auch in der Farbe Gelb oder ohne Punkte ganz in Rot. Das sind dann aber meist Kinder, die Wissenschaftler nennen sie Nymphen. Auch weiße und schwarze Kandidaten gibt es unter uns.
  • Du hast mich sicher schon mit anderen meiner Art aneinanderhängend umherlaufen sehen? Richtig, wir paaren uns in dem Moment. Und der Moment kann ganz schön lange dauern!
  • Wir Weibchen legen unsere Eier zu vielen in Bodenhöhlen ab, aus denen nach 2-3 Monaten Feuerwanzen schlüpfen. Wir leben einige Monate bis zu einem Jahr, selten auch mal bis zu zwei Jahren.
  • Ich ernähre mich von Pflanzensaft, vorzugsweise von Lindensamen. Aber ich liebe auch Malvengewächse und Hibiskus, hach sind die lecker! Aber hey, ich lasse deinen Garten meist wie er ist, also keine Sorge bitte. Du findest mich oft dort, wo der Wind die alten Blütenreste hin weht.
  • Wer schöne Grillabende ohne Mücken liebt, der lässt mich in seiner Nähe wohnen. Wo ich bin, sind ungern Mücken.
  • Zugegeben, ich bringe immer eine Menge Freunde und Familie mit, wodurch wir immer in riesigen Gruppen auftreten. Wir tun dir aber nichts. Wenn wir dich stören, dann fege uns einfach vorsichtig fort, siedle uns um an schöne Orte, aber tu uns bitte nicht weh.

 

So funktioniert der Malwettbewerb:

Wenn du zwischen 6 und 10 Jahre alt bist, kannst du ein Feuerwanzen-Bild malen und bis zum 19.4. abgeben – entweder per Mail an alternative.ecke@web.de oder bei folgenden Adressen in den Briefkasten werfen:
Ubstadt: Christel Contzen, Kolpingstraße 9 / Weiher: Annika Rück, Kohlweg 9 / Stettfeld: Christa Martus, Untere Mühlstraße 9  / Zeutern: Christa Melcher, Oberdorfstraße 33.

Bitte unbedingt Name, Adresse und Alter dazu schreiben. Wir freuen uns auf eure Bilder, jede(r) Teilnehmer(in) erhält eine Antwort!

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Die (etwas andere) Schatzsuche

in der Natur

Wenn wir wegen des Sturms nicht zum Schatz können – dann kommt der Schatz eben zu uns. Das sagte sich das Team vom Kinderprogramm „Natur und Umwelt pur“ am 10. Februar und hatte eine Menge Natur-Fundstücke mitgebracht und im Garten des Familienzentrums verteilt. Jedes Kind bekam eine vorbereitete Schatzkiste (beklebte Eierschachtel) und ging damit auf die Suche. Zehn Kostbarkeiten gab es zu finden, wie zum Beispiel eine Feder, ein Efeublatt, ein Stück Rinde, Samenhülsen der Robinie und vieles mehr. Manches war schnell gefunden, bei anderem konnten die Begleiterinnen der Alternativen Ecke helfen. Eichelhütchen und rote Hartriegelzweige, Gänseblümchen und Moosbüschel, Schafgarbenblätter und kleine Katzengold-Stückchen fanden ihren Platz in den Schachteln.

Als Highlight gab es sogar Fossilien zu finden: kleine Ammoniten. Christa hatte diese 175 Millionen Jahre alten Versteinerungen aus Frankreich mitgebracht und erklärte anschaulich, wie die schneckenähnlichen Tiere damals im Meer lebten.

Jedes Kind stellte im Familienzentrum seine gut gefüllte Schatzkiste vor. Ergänzt wurde der kurzweilige Nachmittag wie immer mit einigen Spielen. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal, wenn es heißt: „Garten in der Schachtel“.

Marline, Christa und Margret

Waldtiere im Winter – scheue Rehe und wilde Schweine

Scheue Rehe und wilde Schweine waren am Montag, 13. Januar im Weiherer Wald zu finden, als 23 Kinder unter der Leitung des Waldpädagogen Frank Hoffmann Waldtiere im Winterwald erforschten.

Es begann mit dem Kreisspiel „Ausbruch der Wildschweine“, anschließend ging es in zwei Gruppen auf die Pirsch. Siebzehn Tiere waren versteckt und (fast) alle wurden von den Kindern wiedergefunden: Hase, Igel, Fledermaus, Eichelhäher, Dachs, Reh und andere mehr. „Wie kommen diese Tiere über den Winter?“, diese Frage konnten die Kinder mit erstaunlichem Vorwissen schnell klären. Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre, diese Begriffe waren vielen bekannt.

Das wichtigste Tier an dem Nachmittag war das winteraktive Reh, dafür hatte Frank mehrere Rehfelle und Gehörne mitgebracht. Die Kinder konnten gut den Unterschied zwischen Sommer- und Winterfell fühlen. Sie lernten, dass Bambi kein Rehkitz, sondern ein Hirschkalb ist und dass der Mann vom Reh Rehbock heißt. Fünf mutige Teilnehmer durften sich dann als Reh verstecken. Im Unterholz zusammengekauert unter einem Rehfell, von den anderen mit Ästen und Laub zusätzlich getarnt, harrten sie tapfer aus bis sie von der Gegengruppe gefunden und erlöst wurden.

Zurück am Grillplatz wurde zunächst das Feuer entfacht und jede(r) schnitzte sich seinen Stecken für den Stockbrotteig. Mit leckerer Kräuterbutter, Früchtetee und Äpfele-Schorle ließ man sich das Stockbrot schmecken, bevor sich die Kinder von Frank und seinem Hund Emma verabschiedeten.

Der Wald im Winter – Kinderprogramm im Januar 2020

Im Januar kommt wieder der Waldpädagoge Frank Hoffmann mit seinem Hund Emma zu uns und wird mit uns den Wald im Winter erforschen. Wir beginnen schon um 15.00 Uhr und am Schluss backen wir Stockbrot am Feuer. Für diese besondere Aktion müsst ihr euch allerdings ANMELDEN!!!

Wo:            Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Wer:          Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
Wann:       13. Januar 2020, 15.00 bis 18.00 Uhr

Anmeldung per Mail an margret.boergerding@t-online.de

bis Montag, 23. 12.2019

Weihnachtsbasteln im Dezember

Dreiundzwanzig bastelfreudige Kinder kamen am 9. Dezember zum umweltfreundlichen Weihnachtsbasteln ins Familienzentrum. Aus leeren Marmeladengläsern entstanden frostig-schimmernde Windlichter mit Sternenfenster. Nach dem Ausschneiden und Aufkleben einer Sternenform wurden die Gläser innen mit Kleister eingestrichen, Salz eingefüllt und kräftig geschüttelt. Anschließend verzierten die Kinder den Rand mit hübschen Wollresten.

Aus Walnuss-Schalen entstanden niedliche Weihnachtsmäuse, die Ohren schnitten wir aus Lederresten, und zu Kordeln gedrehte Garnreste bildeten das Schwänzchen.

Perlen von nicht mehr benötigten Ketten, Sterne aus Kaffeetüten und kleine Zapfen lagen bereit, um zu hübschen Ketten aufgefädelt zu werden. Man braucht also gar nicht viel, um schönen Weihnachtsschmuck zu basteln. Jeder Teilnehmer bekam noch ein Bienenwachs-Teelicht mit auf den Weg, um zu Hause Honigduft zu verbreiten.

Wir wünschen allen Naturprogramm-Kindern und ihren Familien frohe Weihnachten und freuen uns darauf, euch im Jahr 2020 wiederzusehen.
Das Team von „Natur und Umwelt pur“

Weihnachts-Basteln aus Natur- und Recyclingmaterial

Im Dezember wird beim Kinder-Naturprogramm für Weihnachten gebastelt. Aus Walnussschalen entstehen niedliche Weihnachtsmäuse, wir verwandeln leere Marmeladengläser in hübsche Windlichter und fädeln Zapfen, Perlen und Kaffeetüten-Sterne zu dekorativen Girlanden auf. Es steht genügend Material für alle zur Verfügung. Wir freuen uns auf euch!
Achtung: Es beginnt um 16.00 Uhr!

 

Wann:       Montag, 9. Dezember 2019, 16.00 – 17.30 Uhr
Wo:           Familienzentrum Weiher
Wer:          Kinder von 6 bis 10 Jahren
Wie immer kostenlos und ohne Anmeldung!

Recycling-Basteln – Futterhäuser aus Milchtüten

Ein zwitschernder Bewegungsmelder begrüßte die Teilnehmer beim Kinder-Naturtreff der Alternativen Ecke e.V.  am 18.11.2019 im Familienzentrum. Insgesamt 21 interessierte Kinder waren gekommen, um aus Milchtüten Futtersilos für Vögel zu basteln.  Nach dem Vorstellungsspiel lernten wir 4 Vogelarten genauer kennen: Amsel, Kohlmeise, Spatz und Buchfink. Sie wurden bildlich vorgestellt und ihre typischen Merkmale benannt, um sie später am Futterhaus gut wiederzuerkennen.  

Nach dem spielerischen Info-Teil ging es ans Basteln. Anstatt leere Milchtüten zum Müll zu geben, kann man sie in ein Futterhäuschen für Vögel umwandeln. Eine gut ausgespülte Milchtüte, ein Ast, etwas Draht und Farbe zum Verzieren – mehr braucht man nicht. An den richtigen Stellen die passenden Einschnitte machen und die Ecken nach innen drücken, Löcher für die Sitzstange an den gegenüber liegenden Seiten stechen und den Ast als Sitzstange hindurchstecken – schon war die Grundform fertig. Je nach Geschmack verzierten die Kinder ihre Häuschen mit Vogelportraits oder fantasievollen Mustern. Mit erwachsener Hilfe wurde die Drahtaufhängung angebracht und dann ging es zum ersten Befüllen mit Sonnenblumenkernen. Am Ende konnte jeder Teilnehmer voller Stolz seine selbst gebaute „Vogel-Snackbar“ und ein Fütterungs-Infoblatt mit nach Hause nehmen.

 

Floras Atelier – Bodenkunst aus Naturmaterialien

 

Am Montag, dem 7.10. trafen sich die Teilnehmer des Naturtreffs der Alternativen Ecke mal wieder im Wald. „Floras Atelier“ hieß unser Programm dieses Mal – und das bedeutete nichts anderes als Kunst aus Naturmaterialien. Wir gingen auf die Suche nach schweren, leichten, farbigen und interessanten Naturmaterialien, um daraus schöne Bodenbilder zu legen. Vorneweg: Außer Kastanien haben wir fast alles gefunden. Schwarzes (verkohltes) Holz, rote Hagebutten, braune Zapfen, bunte Blätter und grünes Moos fügten sich zu drei wundervollen und sehr unterschiedlichen Bildern zusammen.

Natürlich haben wir diese auch fotografiert, denn wer weiß, ob die Waldbewohner und das Wetter so viel Kunstverständnis haben wie wir! Hier findet ihr einige Fotos:

Hohlwegspflege in Zeutern
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