Alternative Ecke e.V.
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Aktuelles/Termine

Einsatz in der Engelterhohle am 7.11.

Wer im Herbst noch einmal aktiv sein möchte: Für Samstag, den 7. November, ist ein kleinerer Pflegeeinsatz in der Engelterhohle geplant. Ort und Zeit werden im Ortsblatt und auf unserer Homepage bekannt gegeben.

PFLEGEEINSATZ im NSG „BEIM ROTEN KREUZ“

Wenn im Herbst die Herbstzeitlosen blühen und der Steppenfenchel seine Fruchtstände auf rotleuchtenden Stängeln in die Höhe streckt, dann heißt das: Es ist Zeit für die Pflegeeinsätze im Naturschutzgebiet „Beim Roten Kreuz“. Um die wertvollen Lebensräume von Orchideen, Wildbienen und Faltern auf den Halbtrockenrasen zu erhalten, wird dort einmal im Jahr gemäht. Dann hat unser vereinseigenes „Pony“ (ein Allrad-Traktor) mit angebautem Schwader seinen Einsatz. Das anfallende Heu wird in der Mitte abgelegt und von der Fläche entfernt.

Neben dem Maschineneinsatz bleibt einiges an wichtiger Handarbeit: Ränder und Böschungen mit Holzrechen freimachen sowie unerwünschte Gehölze entfernen.

Und dafür brauchen wir EUCH.

 

Wer:          Jede/r, die/der Lust und Zeit hat

Wann:       Samstag, 24. Oktober 2020

                  9.00 bis 12.00 Uhr einschließlich leckerem Vesper

Wo:           Treffpunkt ist am Eingang der Rennweghohle

                  NSG „Beim Roten Kreuz“ in Zeutern

 

Wir freuen uns auf euch! Bitte meldet euch telefonisch oder per

Mail an. alternative.ecke@web.de oder Telefon 0152/29102034


 

NSG-Pflege am Hamberg

 

Am Samstag, 10. Oktober 2020, treffen wir uns zur Pflege der Wiesenterrassen am Hamberg. Wir mähen die Ränder aus, rechen das Schnittgut zusammen und machen Gehölzpflege.

Wegen des Wetters entscheiden wir kurzfristig, ob wir vor- oder nachmittags arbeiten. Wer spontan dabei sein möchte, meldet sich einfach unter 0152/29102034 und erfährt, wann wir uns wo treffen. 

 

Noch mehr Äpfel - Achtung, Terminänderung

 

Die erste halbe Tonne Äpfel ist geerntet und in der Kelterei abgeliefert worden - damit war der Anhänger voll, aber die Bäume auch noch. Es wird deshalb einen zweiten. Erntetermin geben und wir freuen uns über helfende Hände! Gerne können dabei auch knackige Äpfel für den Eigenbedarf geerntet werden. Treffpunkt Freitag, 25.9. um 9 Uhr an der Vereinswiese. Wer kommen will und nicht weiß, wo's ist: einfach anrufen unter 0151-29202802

Apfelernte auf der AE-Wiese
Die Äpfel auf unserer Vereinswiese wollen geerntet werden! Sie sind trotz der Trockenheit saftig und schon gut ausgereift.
Wer Zeit und Lust hat ist herzlich eingeladen mitzuhelfen und bei Bedarf ein paar saftige Brettacher o.a. Äpfel für den Eigenbedarf einzupacken.
Was wir nicht selbst brauchen wird an die Streuobstinitiative geliefert - das gibt Äpfele (der Apfelsaft der Streuobstinitiative),

 

Ab ca. 9 Uhr werden wir am kommenden Samstag, 12.09.2020 auf der Vereinswiese unterhalb der Himmelreichhütte sein. 
Schön wär's, wenn Du Zeit und Lust hättest, bei der Ernte zu helfen!

Helfer-Essen für Amphibiensammler/innen

 

Zum Helferfest am 22. Juli waren alle eingeladen, die in diesem Jahr bei der Amphibiensammlung mitgeholfen hatten. Beim gemütlichen Essen wurde zurückgeblickt auf die Krötensaison 2020 und festgestellt: In diesem Jahr war alles etwas anders.

An der Kreisstraße 3586 zwischen Zeutern und Östringen war die Erweiterung der Amphibienschutzanlage im Bau und die Arbeiten zogen sich länger hin als geplant. Daher waren zwischen Februar und Anfang April Helferinnen und Helfer abends und am frühen Morgen im Einsatz, um viele Tiere über die Straße zu tragen, weil die Durchlässe nur zum Teil fertiggestellt waren. Absprachen mit der Planungsbehörde und der Baufirma waren notwendig und es gab eine Einführung in die Baustellensituation bei Tageslicht, selbstverständlich wurden die Corona-Regeln dabei eingehalten.

Im März ging bereits die Rückwanderung los. An der östlichen Straßenseite wurde ein Folienzaun aufgestellt, was eine ziemlich matschige Angelegenheit war. Der Abbau des Zaunes in der zweiten Aprilwoche beendete die Amphibiensaison für 2020.

Allen Helferinnen und Helfern möchten wir an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön sagen.

Sommermahd – Teil 2 - Hamberg und Gänsbuckel

Nachdem vor zwei Wochen die Rennweghohle sowie die Halbtrockenrasenflächen am Roten Kreuz bearbeitet wurden, ging es jetzt um die Mahd der Goldruten-Inseln im Gebiet am Hamberg sowie am Gänsbuckel. Am 27. Juni hielt sich glücklicherweise der Regen zurück und acht einsatzbereite Helferinnen und Helfer konnten mit Motorsense, Rechen und Gabeln arbeiten. Das Mähgut wurde mittels Schleppdecke auf den Hänger gebracht und abtransportiert.

Reich entschädigt wird man für die schweißtreibende Arbeit durch den Anblick der vielen Natur-Kostbarkeiten: Blüten von Pyramidenorchis, rotem Wachtelweizen, Sonnenröschen und Kreuzenzian, Samenstände der Schopf-Traubenhyazinthe und des Großen Windröschen. Der Gesang des Pirols und das Sirren verschiedener Heuschrecken-Arten begleitete uns. Es lohnt sich, diese wertvollen Flächen zu pflegen.

Herzlichen Dank an die Aktiven für ihren Einsatz!

Sommermahd im Naturschutzgebiet „Beim Roten Kreuz“

 

Seit drei Jahrzehnten wird das NSG „Beim Roten Kreuz“ regelmäßig im Herbst gemäht und das anfallende Mähgut abgetragen. Um die Halbtrockenrasen-Flächen mit ihrem wertvollen Pflanzenbestand (verschiedene Orchideenarten, Küchenschelle, Großes Windröschen, Mannstrau usw.) zu erhalten, ist jedoch im Juni zusätzlich eine gezielte Sommermahd notwendig.

 

So machten sich am Montag, 8. Juni, sieben AE-Aktive mit Balkenmäher, Motorsense, Rechen und Heugabeln an die Arbeit – selbstverständlich unter Einhaltung des Abstandsgebots. Es geht vor allem darum, die Kanadische Goldrute einzudämmen, die als ausbreitungsfreudiger Neophyt die konkurrenzschwachen einheimischen Pflanzen erstickt. Daher wird sie vor der Blüte abgemäht oder auch ausgerissen. Außerdem wurde an den Seiten der Rennweghohle zu reichlicher Bewuchs entfernt und damit die Lößwände für die wertvolle Wildbienen-Fauna freigestellt.

Herzlichen Dank an die Helferinnen und Helfer!


Falls Sie auch Lust hätten, bei einem weiteren Sommermahd-Einsatz mitzumachen (voraussichtlich am 20. oder 27. Juni am Hamberg), schicken Sie uns eine Mail an alternative.ecke@web.de oder rufen Sie an 07253/22077

Ein Blick hinter die Kulissen –

so haben wir die Pflanzenpressen hergestellt

 

Viele Kinder haben sich für die Blumenpressen interessiert, darüber haben wir uns sehr gefreut. Bis jedoch alle bei jedem einzelnen vor der Haustür standen, waren etliche Schritte notwendig: 

Wolfgang und Leopold planten und stellten den Prototyp und eine Bohrschablone her, Marline schrieb die Materialliste und besorgte Holz und Schrauben, Christa faltete Tütchen und schnitt Vliespapier zurecht, Margret druckte die Anleitung.

 

Als am Mittwoch klar war, dass wir 28 Pressen brauchen, ging es an die Arbeit: schleifen, bohren, nacharbeiten, beschriften, Schrauben eintüten, Sets zusammenstellen und verschnüren – das hat in Familie Gmelins Werkstatt richtig Spaß gemacht.

Zum Glück gab es am Donnerstag genügend Regenpausen, um alle Pflanzenpressen per Fahrradkurier bei den Familien abzugeben. Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen!

AE – trotz Corona aktiv!

Auch wenn seit Mitte März keine gemeinsamen Treffen stattfinden können, waren wir allein oder zu zweit unter Einhaltung des Abstandgebots trotzdem aktiv.

 

Betreuung der Amphibienstrecke: Aufgrund der Baustellensituation an der Kreisstraße K 3586 zwischen Zeutern und Östringen war eine Krötensammlung in enger Absprache mit dem Landratsamt und der Baufirma ab Mitte März eingeschränkt möglich.

Mit Beginn der verstärkten Rückwanderung war es notwendig, noch einmal einen Folienzaun aufzubauen und bei entsprechender Witterung die Tiere auf die andere Straßenseite zu tragen. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer beim Sammeln sowie beim Auf- und Abbauen des Zaunes!

Pflege der Halbtrockenrasen: Im Bereich Hamberg, der zum Naturschutzgebiet „Beim Roten Kreuz“ gehört, gibt es seltene Pflanzen, die sehr spät im Jahr blühen. Um diesen Bestand zu erhalten und zu fördern, müssen dort Teilbereiche bereits im Frühjahr gemäht werden.

Wildblumen-Miniwiese gemäht: Vor dem Familienzentrum wurde von der AE eine kleine Fläche gemäht, um die einjährige Trespe zurückzudrängen und blühende Kräuter zu fördern. Das Mähgut wurde von uns kompostiert.

 

Pflanzen-Verschenk-Aktion ging weiter: Auch nach der kontaktlosen Pflanzenbörse ab 28.März gab es immer wieder Pflänzchen und Sämereien zu verschenken, die gerne den anfragenden Familien vor die Tür gestellt wurden. Muskatellersalbei, Färberkamille und Büschelnelke fanden so eine neue Heimat und werden mit ihren Blüten verschiedenen Wildbienenarten Nahrung geben.

Homepage: Unsere Homepage wird ständig aktualisiert, Sie finden dort nicht nur alle Artikel aus dem Mitteilungsblatt, sondern weitere Bilder und Anleitungen z. B. unter Kinderprogramm. 

Bestellung und Weitergabe von Wildbienen-Nisthilfe:

Da die Nachfrage nach „Wildbienen-Hotels“ so groß war, gab es noch eine Nachbestellung bei der Lebenshilfe Bruchsal.

So konnten wir in diesem Frühjahr - gemeinsam mit dem Arbeitskreis Heimat, Natur und Umwelt Bad Schönborn (AHNU) - insgesamt 90 fachgerecht angefertigte Nisthilfen an Interessierte abgeben.

 

 

<===  Im März aufgehängt, im Mai voll belegt!

 

Ein Natur-Erlebnis-Spaziergang im Miniaturformat

Leider muss unsere Vogelstimmen-Wanderung im Mai ausfallen. Als kleinen Ersatz schlagen wir Ihnen einen kleinen Spaziergang bei Ubstadt vor, der gleich mehrere Seh- und Hör-Erlebnisse bereithält.

Wir starten an der Agip-Tankstelle und erfreuen uns zunächst an dem schön bepflanzten Blumenbeet der Gemeinde. Vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein sind dort immer blühende Stauden zu sehen. Im Moment leuchtet das Gelb der Wolfsmilch neben dem reinen Weiß der Schleifenblume.

Wir gehen bergauf Richtung Häckselplatz. Rechterhand in der Hecke blüht dort im Moment der Weißdorn, zum Teil mit rosafarbenen Blüten. Vielleicht erkennen Sie den Gesang einer Nachtigall, die dort öfter zu hören ist:  gedehnte Pfeiftöne, die manchmal auch als klagend empfunden werden, ein leicht ansteigendes huit oder ein knarrendes karr gehören zu ihrem Repertoire. Übrigens singt die Nachtigall nicht nur nachts, sondern ist auch tagsüber zu hören.

Oberhalb vom Häckselplatz befindet sich eine Salbei-Glatthafer-Wiese, die vom Blau des Wiesensalbeis geprägt ist, nur vereinzelt blitzen gelbe Hahnenfußblüten dazwischen hervor. Der Blick über dieses blaue Blütenmeer, am Spätnachmittag gegen den westlichen Himmel, ist wunderbar.

Weiter geht es zwischen Feld und Wiese entlang und schon bald kann man das intensive Zirpen der Feldgrillen hören. Die Männchen der wärmebedürftigen Heuschreckenart zirpen, indem sie ihre Flügel rasch gegeneinander bewegen. Die Weibchen hören mit den Ohren auf den beiden Vorderbeinen. Feldgrillen sind sehr scheu und verstecken sich bei Annäherung in ihrer selbst gegrabenen Erdhöhle.

Wir gehen an 7 Walnussbäumen vorbei, biegen zweimal rechts ab und sehen am Rande des Berz-Bachs einen schmalen Schilfstreifen und anschließend das Berzwäldchen. Am Friedhof entlang geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Pflanzenportrait: Die Färberkamille (Anthemis tinctoria)

„Eine kleine Margerite in Gelb“ – so könnte man diese Wildstaude beschreiben, die von Juni bis September ihre zahlreichen Blüten über dem filigranen Laub erstrahlen lässt. Die Färberkamille wurde früher zum Färben von Wolle und Stoffen verwendet. Trotz ihrer Verwandtschaft zur Heil-Kamille kann man keinen Tee aus ihren Blüten kochen!

Im Garten ist sie eine unproblematische Kandidatin für magere, sandige und sonnige Beete oder Tröge. Sie braucht keine Düngung und Wasser nur beim Anwachsen. Schnecken können ihr nichts anhaben.
Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte hält die Pflanze kompakt und bewirkt eine Verlängerung der Blütezeit. Um sie gut durch den Winter zu bringen, kann man sie im September zurückschneiden.

Die Färberkamille ist eine wertvolle Insektenpflanze, die den ab Juni fliegenden kleineren Wildbienenarten (Seidenbienen, Löcherbienen, Furchenbienen) reichlich Nektar und Pollen liefert. Es lohnt sich, genau hinzuschauen!                

Pflanzenportrait: Der Muskatellersalbei (Salvia sclarea)

Der Muskatellersalbei ist eine zwei- bis mehrjährige Staude mit einem imposanten Erscheinungsbild und balsamisch-würzigem Duft. Sie wird bis zu 110 cm hoch und sieht auch nach dem Verblühen noch attraktiv aus. Aus einer Blattrosette entwickelt sich ein hübscher Blütenstand mit reich verzweigten Blütenrispen in den Farben weiß, rosa und violett. Ein sonniger Standort und sandiger bis lehmiger Boden sagen ihm zu. Der Muskatellersalbei wurde früher zum Aromatisieren von Wein genutzt. Während Muskatellersalbei-Öl im Mittelalter z. B. bei der Herstellung von LIebestränken verwendet wurde, benutzt man es heute in der Parfüm- und Kosmetikindustrie.

Die eindrucksvollen Blüten sind ein Magnet für die hübsche Blaue Holzbiene, unsere größte Wildbienenart.
Falls Sie Samen oder Pflänzchen vom Muskatellersalbei erhalten möchten, melden Sie sich einfach unter
alternative.ecke@web.de

Pflanzenportrait: Die Büschelnelke (Dianthus armeria)

Erstaunlich gut kam unser Pflanzen-Verschenk-Angebot vom 28. März bis 5. April an, besonderes Saatgut und viele Pflänzchen finden nun Platz in einem neuen Garten. Damit Sie Ihre neuen Schätze etwas näher kennenlernen können, möchten wir die unbekannteren Arten genauer vorstellen.

Die Büschelnelke ist eine zweijährige Wildnelke, die in Deutschland zerstreut an trockenwarmen Standorten vorkommt. Sie ist ein zartes Pflänzchen, das 40 bis 70 cm hoch wird. Ihre Blätter und Stängel sind rau behaart, deshalb wird sie auch Raue Nelke genannt. Aus einer attraktiven Blattrosette entwickeln sich zahlreiche blühende Triebe. Die Blüten sitzen in dichten Büscheln und zeigen ihre Schönheit bei näherer Betrachtung: das dunkle Rosa ist hübsch weiß gesprenkelt. Übrigens kann man die Blüten essen, z. B. im Fruchtsalat.

Die Büschelnelke sät sich problemlos selbst aus, ist frosthart und ein dankbarer Gast im naturnahen Garten. In der freien Landschaft verschwinden geeignete Standorte dieser geschützten Pflanze zunehmend; schön, wenn man sie im Garten kultiviert. 

Wildbienen an der Nisthilfe in Zeutern (Video Peter Grabitz)

Wildbienenhotels – jetzt aufhängen!

Jetzt fliegen sie wieder, die kleinen Summer mit dem orangenen Popo: Gehörnte Mauerbiene und Rote Mauerbiene haben Hochsaison, weitere Arten werden in den nächsten Wochen schlüpfen und sich Möglichkeiten  suchen, um ihre Brutkammern anzulegen. Um dieses Naturschauspiel aus der Nähe zu beobachten, eignen sich Wildbienen-Nisthilfen aus Hartholz sehr gut. Die Alternative Ecke hat durch die Lebenshilfe Bruchsal zwei fachgerechte Ausführungen anfertigen lassen, beide haben die Maße 32 cm x 14,5 cm. Sie sind mit Dach und einer Aufhängung ausgestattet und besitzen verschieden große Einfluglöcher sowohl an der Vorderseite wie rechts und links. Wir geben sie zu einem günstigen Preis gerne an Sie weiter:
die schmale Version mit 6 cm Tiefe für 10 € ist vorrätig,
die dickere Version mit 10 cm Tiefe für 15 € gibt es wieder ab 24. April.

Sie haben Interesse? Melden Sie sich über
alternative.ecke@web.de oder über unser Kontaktformular.

 

Merkblatt „Wildbienenhotels“

Standort

  • sonnig, vor direktem Regen geschützt
  • Ausrichtung nach Südosten bis Südwesten
  • nicht auf den Boden stellen, nicht pendelnd aufhängen
  • freie Anflugschneise

Überwinterung

Die nächste Generation der Wildbienen schlüpft im kommenden Frühjahr. Die „Hotels“ müssen über den Winter hängen bleiben. Eventuell kann man mit Draht einen Vogelschutz anbringen

Pflege

Die Wildbienen reinigen ihre Nisthilfen in der Regel selbst. Bei Blöcken, die über mehrere Jahre hängen, kann man im Herbst die Verschlussdeckel mit einem farbigen Punkt markieren. Ist dieser Punkt im darauffolgenden Herbst noch vorhanden, können diese Gänge gereinigt werden (z. B. mit einer Stricknadel, Schaschlikspieß und Pfeifenreiniger).

Verpflegung der Gäste

Wildbienen brauchen nicht nur Nistmöglichkeiten, sondern vor allem ein bienenfreundliches Umfeld: blütenreiche Gärten mit einheimischen Stauden und Sträuchern, vielfältige Strukturen mit Trockenmauern und wilden Ecken. 

Merkblatt zum Download
Merkblatt Wildbienenhotels.pdf
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Hohlwegspflege in Zeutern
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